Das geplante Informationszentrum beherbergt multimedial bespielte Ausstellungsräume, das Forschungszentrum sowie die Nationalparkverwaltung. Zwecks Umsetzung des Nationalparkgedankens sieht das Konzept vor, Themen des Nationalparks in abstrakten Referenzen im Bauwerk zu zitieren.
Die Fassadenverkleidung aus mit Bruchsteinen gefüllten Gabionen bildet einen scheinbar schwebenden Steinquader – einer surrealen Gletschermoräne gleich. Durch das Bauwerk zieht sich die Haupterschließung als gekrümmte Schlucht entlang einer langen holzverkleideten Wand – Referenzen an die Topographie und den Wald als vorherrschende Vegetationsform. Die Glastrennwände des Bürotraktes zum Gang werden mit Motiven aus der Gebirgsflora bedruckt. Den Bodenbelag bildet ein Steinboden aus lokalen Brüchen.