Der bauliche und technische Zustand des Bestandes sowie die Einführung neuer Luftfahrzeuge erforderte den Neubau des Towers und des Rettungszuges (Feuerwehr, Winterdienst, Bergung). Die Entscheidung, die beiden Funktionen Tower und Feuerwehr zu kombinieren, lässt einen "stehenden" und einen "liegenden" Bauteil entstehen. Die beiden Baukörper treten miteinander in Dialog, dem "Fuß", bestehend aus Feuerwehrtrakt und Sockel steht der 45 m hohe Turm gegenüber.
Durch die Kombination dieser beiden Funktionen wird der heterogenen Struktur des Fliegerhorstes entgegen gewirkt. Der Tower und die Feuerwehr werden zwar als jeweils eigenständige Baukörper ausgebildet, durch einheitliche Proportionen, Baufluchtlinien und Materialwahl entsteht dadurch der Eindruck eines Terminalgebäudes.