Die geplante Draubrücke für die Bahnhochleistungsstrecke Graz - Klagenfurt befindet sich in einem sensiblen, attraktiven Landschaftsbereich. Aus gestalterischer Sicht kann man prinzipiell zwei unterschiedliche Strategien verfolgen. Die eine Möglichkeit besteht darin zu versuchen, das Bauwerk durch eine möglichst zurückhaltende, reduzierte Formensprache der Landschaft unterzuordnen und in dieser aufzugehen. Die zweite Möglichkeit besteht darin, durch eine selbstbewusste Formensprache einen neuen Akzent in die Landschaft zu setzen. Wir haben für beide Strategien einen Lösungsvorschlag entwickelt. Die Deckbrücke verfolgt dabei das Konzept der schlichten, asketischen Formgebung. Unser Alternativentwurf (Variante Trogbrücke) versucht durch eine expressivere Formensprache einen neuen Dialog mit der Landschaft aufzubauen.
Tragwerksplanung: Ertl, Horn und Partner