Der Standort wird charakterisiert durch eine Parklandschaft mit alten Bäumen sowie den historischen Gebäudebestand mit soziokultureller Bedeutung. Die Situierung der Neubauten im Hofinneren folgt der Prämisse der Maximierung der Gebäudezwischenräume (Lichteinfall, Sichtbeziehungen) und der durchgängigen Wegführung. Die Baumassen werden in Teilkörper gegliedert.
Der 3-geschoßige Bauteil wird vom 6-geschoßigen durch eine geschoßhohe Horizontalfuge getrennt. Großflächige bedruckte Glasfassaden, die das Motiv des Grünraums in abstrahierter Form aufnehmen, lösen die Baumasse auf und erzeugen ein variantenreiches Vexierbild im Kontext mit dem historischen Bestand und der Parklandschaft.