Thema des Wettbewerbs war die Erweiterung der Bürogebäude und Hallen für den Cargobetrieb am Flughafen Wien. Die Konfiguration folgt der Prämisse, die bestehende und neue Bausubstanz zu einer ruhigen Großform zusammenzufassen. Im Bereich der Cargohallen wird der Zusammenschluss von Alt und Neu nahtlos ausgebildet. Außerdem werden die Dächer im gesamten Bereich mit einer dünnen Schicht Sedum als Gründächer ausgeführt. So entsteht ein einheitliches geschwungenes Basisbauwerk, dessen Dach als fünfte Fassade ausgebildet ist.
Ein bandartiger 4-geschossiger Büroriegel verbindet die Speditionshallen des ersten und zweiten Bauabschnittes. Der Hauptzugang wird durch eine "Schleife" markiert. Der Bürotrakt erhält eine 2-schalige Glasfassade.
Im Süden beherbergt der Fassadenzwischenraum den Sonnenschutz, im Norden werden vertikal drehbare transluzente Blendschutzlamellen angeordnet. Durch Bedruckung ihrer Bespannung werden bewegte Bilder generiert. Die Darstellung der einzelnen Unternehmen findet so auf geordnete Weise statt, die ca. 650 Meter lange Nordseite fungiert als Medienfassade.